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Worte unserer Pfarrers Detlef Pötzl zum Osterfest

Teaser Pfarrer Detlef Pötzl
Datum:
Veröffentlicht: 22.3.23

Liebe Mitglieder unserer Gemeinden,
liebe Schwestern und Brüder,

die 40-tägige Fastenzeit geht zu Ende und wir feiern das Osterfest. Jesus ist auferstanden! Durch sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung reißt er uns heraus aus dem „Tal des Todes“ und schenkt uns die Perspektive auf das ewige Leben. Das Osterfest ist ein Fest des Lebens. Deshalb dürfen und können wir einstimmen in das festliche „Halleluja“ – „Lobt den Herrn“.

Unsere Erstkommunionkinder haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten auf die Erstkommunion vorbereitet. „Kommunion“ heißt „Gemeinschaft“. Es geht um die Gemeinschaft untereinander und um die Gemeinschaft mit Jesus Christus, der seinen Jüngern aufgetragen hat, sich immer wieder zu treffen, sich im Glauben zu bestärken und das heilige Mahl „zu seinem Gedächtnis“ zu feiern. Jesus Christus will unter uns Menschen sein, wenn wir sein Wort hören und gemeinsam „Eucharistie“ – die „gute Gabe“ feiern. Ermutigen Sie unsere Kinder, mit Freude am Gottesdienst teilzunehmen, bestärken Sie sie im Glauben und vermitteln Sie selbst die frohe Botschaft. Der Apostel Petrus ermutigt uns in seinem ersten Brief: „Seid stets bereit, jedem gegenüber Auskunft zu geben von der Hoffnung, die Euch erfüllt.“

Ganz herzlich lade ich Sie zur Feier der Gottesdienste, vor allem in der Karwoche und in den Ostertagen ein. Nehmen Sie sich Zeit, um in diesen besonderen Tagen das Geheimnis unseres Glaubens näher zu betrachten: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir bis Du kommst in Herrlichkeit.“ Zusammen mit Pfarrvikar Anton Heinz, Pfarrer Erhard Schupp, Diakon Alfred Trebes, Gemeindereferent Andreas Roderer, Praktikant Maximilian Schmid, Gemeindereferentin Kathrin Ritter, unseren Gottesdienstbeauftragten und den Mitarbeiterinnen in den Pfarrbüros wünsche ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Der Segen Gottes möge Sie begleiten:

Gott, segne euch, die ihr noch zweifelt; die ihr noch wenig traut der Botschaft dieser Nacht, dass der Vorhang nicht nur fällt, nein, dass er sich auch wieder öffnet für das neue Spiel des Schöpfers mit der Welt. Und er gebe Mut, das Leben neu zu wagen bis die Röte seines Morgens das Blau des Himmels hell einfärbt. Dann wird es Gräber nicht mehr geben, statt des Zweifels wird nun der Glaube stark. Das gebe Gott, der Vater, der uns das Licht gebracht, der Sohn, der auferstand aus Grabesnacht, und der Geist, der uns lebendig macht. Amen.

Pfarrer Detlef Pötzl