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Erstkommunion in Tschirn

Erstkommunion 2020
Datum:
Veröffentlicht: 31.8.20
Von:
Detlef Pötzl

Endlich war es soweit! Seit über einem Jahr bereiteten sich Marie Ströhlein, Jan Wittig, Jan Ströhlein und Vincent Alber in Tschirn auf die Erstkommunion vor.

Es fanden Gruppenstunden mit Gemeindereferent Roderer und den Eltern statt, in besonders gestalteten Gottesdiensten konnten sie sich mit besonderen Fragen des Glaubens auseinandersetzen. Dass der Glaube dazu beitragen kann, dass man stark im Leben und fest verwurzelt in der Gemeinschaft stehen kann, haben sie zum Ausdruck gebracht, indem sie einen Baum gestaltet haben, der in der Kirche aufgestellt wurde. Biblische Geschichten wurden gelesen, Brot wurde gebacken und über das Leben und den Glauben nachgedacht. Dann kamen der Lockdown und die Absage der Gottesdienste im April. Die Erstkommunionfeier konnte nicht wie gewohnt nach Ostern stattfinden. Da war die Enttäuschung schon groß. Nun aber war es soweit. Am vergangenen Sonntag konnten die vier Kommunionkinder zum ersten Mal zur heiligen Kommunion gehen. Es war ein schönes Fest. Die Blaskapelle Edelweiß spiele zum Einzug und zum Auszug. Natürlich wurde der notwendige Abstand eingehalten. Den Gottesdienst gestalteten der Tschirner Liturgiekreis und Organist Philipp Schedel musikalisch. Pfarrer Pötzl freute sich, dass die Kommunionkinder in den vergangenen Wochen die Gottesdienste gewissenhaft besucht hätten und dass man spüre, dass "Kommunion" etwas mit "Gemeinschaft" zu tun hätte. Die Gemeinschaft untereinander soll die Gläubigen immer wieder stärken und ihnen Mut machen. Die Gemeinschaft mit Gott helfe, die Angst zu überwinden und mit Freude das Leben zu wagen. Jesus sei da ein Vorbild, der immer wieder zum Fest des Glaubens einlade. Aufgeregt waren sie schon, die Kommunionkinder, aber auch glücklich. Am Ende des Gottesdienstes haben sie allen gedankt, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben - natürlich auch den Ministrantinnen und dem Mesner Wolfgang Stark.